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Kennt ihr das…

… Paint-Chaos…

Es sammelt sich gerade in einem Haushalt, in dem sich zwei Personen befinden, die begeistert dem Hobby verfallen sind, eine unübersichtliche UNMENGE von Paints an. Ich bin gerade auf meinem Organisations-Trip und vor einigen Tagen hat es unser Farbtöpfchen-Gewühl erwischt. Es gibt super tolle Möglichkeiten den Arbeitsbereich für dieses Hobby einzurichten. Es gibt tolle Regale aus Acryl, die mir persönlich sehr gefallen, leider sind diese wirklich teuer. Und für uns ist es nicht machbar, mal eben so ohne etwas länger zu sparen, solche Anschaffungen zu machen. Das heißt warten und in der Zwischenzeit mit dem Chaos leben…? Nein!

Mich hat es lang genug demotiviert, dauernd in dem riesigen Karton bestimmte Farben lange suchen zu müssen. Häufig sind viel benutzte Farben doppelt und dreifach vorhanden und am besten alle angefangen… Warhammer, als Hobby ist schon nicht besonders günstig und wenn ich das mal hochrechne, haben wir etwa einen Gegenwert von über 60€ an überschüssigen Farben, die wir so schnell gar nicht verbrauchen. Das tut schon ein bisschen weh, vor allem wenn man bedenkt, dass das auch hätten neue Armee-Einheiten sein können. (; o 😉

Was also tun, wenn das Hobbybudget etwas begrenzt ist und coole, schicke spezielle Regale im Moment nicht drin sind? Hier meine persönliche Übergangslösung:

Zunächst, habe ich mir eine Inventarliste unserer Farben erstellt und sie gleich mal in die gängigen Kategorien (Base, Layer, Shade, Glaze, Technical, etc.) sortiert.

Dann ein kurzer Blick in die Bastelmaterial-Ecke oder ein schneller Besuch im Bastelladen eures Vertrauens. Folgendes habe ich benutzt:

  • dickere Pappe (von Kartons oder anderen Verpackungen, die beim alltäglichen Papiermüll anfallen/feste, stabile Cardboards im Bastelladen besorgen)
  • A4 oder größere Holzplatten zum basteln (ich hatte noch welche zu Hause, aber auch die gibt es relativ günstig im Bastelladen, auch größer wenn gewünscht)
  • Moosgummi (in der Farbe eurer Wahl)
  • eine selbstgemachte Schablone für die runden Aussparungen, in die die Paint-Töpfe passen (32mm Durchmesser habe ich für die ersten benutzt, 33-35mm geht besser)
  • Schere, Cutter, Bleistifte, Metalllineal, Schneidmatte und natürlich Bastelkleber

Messt eure Platte, auf der ihr später das ausgeschnittene oder ausgestanzte Moosgummi aufklebt aus und schneidet euren Moosgummi Bogen entsprechend zurecht. Dann wendet eure Schablone darauf an, zeichnet euch die aus zu schneidenden Kreise auf und schnippelt sie vorsichtig heraus.

Ich habe es sowohl mit einer kleinen Bastelschere als auch mit dem Cutter versucht. Mein Fazit: benutzt ein Cutter und macht euch keinen Kopf, wenn die ausgeschnittenen Löcher nicht perfekt kreisrund sind. Für ein schöneres Ergebnis, gibt es auch Stanzen in unterschiedlichen Durchmessern. Die sind allerdings kein Muss und es liegt in eurem Ermessen extra dafür eine anzuschaffen.

Nach all dem anstrengenden Geschnippel, klebt ihr nun alles zusammen. Da mein Moosgummi nur 3 mm dick ist, bin ich zu dem Schluss gekommen, weitere der „stapelbaren Tabletts“ mit zwei schichten Moosgummi zu bekleben. So passen die Farbtöpfchen besser, und bleiben sicherer auf dem Tablett stehen.

Entschuldigung, das Bild ist etwas dunkel, ich habe auch den ganzen Tag daran gebastelt. Aber so kann das danach aussehen. Nun kann ich sie sortieren, beschriften und im Regal besser stapeln. Ich finde schnell das was ich suche und die Motivation, weiter meine Figuren zu bemalen ist sofort gestiegen.

Vielleicht hilft das dem ein oder anderen von euch, der sich auch immer durch seine Farben wühlt. Wenn euch solche kleinen DIYs gefallen teilt mir das doch einfach mal in den Kommentaren mit. Falls ihr nun auch in Bastellaune gekommen seid, teilt mir doch gern mit Bild eure Lösungen für das Paint-Chaos.

Eure Wanderratte

Published inAllgemeinDie WanderratteDIY

Ein Kommentar

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