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Die Chroniken von Hammerhal

Moinsen zusammen!

Als kleines Vorwort bevor wir uns in die Tiefen der Hallen unter Hammerhal begeben. Diese Geschichte basiert auf den Geschehnissen, die während des Spiels „Warhammer Quest – Shadow over Hammerhal“ mit ein paar Freunden und Mithobbyisten passieren. Das heißt, die Würfelergebnisse und Aktionen, die wir auf dem Spielbrett machen werde ich versuchen als geschriebene Geschichte so gut es geht wiederzugeben. Dazu wird natürlich Bildmaterial geliefert. Dann wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Der Weg ins Hinab

Man hört Schritte durch die Nacht hallen. Zwei Zwerge der Kharadron wanderten, durch die Straßen von Aschefall, einem dunklen Distrikt von Hammerhal. Sie schienen nach etwas suchen. Nach einiger Zeit betreten sie eine kleine Taverne in einer Seitengasse, die bekannt ist Schläger, Söldner und Schatzsucher zu beherbergen. Der Raum, den sie betreten, ist düster und von Alkohol und Tabak geschwängert. Kaum sind die beiden Zwerge angekommen, in ihren schweren Rüstungen, ist die Kneipe auf einen Schlag still und sie werden von allen anwesenden begutachtet. Ein kurzen Augenblick später vertiefen sich alle wieder in ihre eigenen Gespräche. Die Zwerge gucken sich im mit dichten Nebel behangenen Raum um. Sie teilen sich auf und sprechen verschiedene zwielichtige Gestalten an, um ihnen von einen Schatz zu erzählen der tief unter Aschefall liegen soll. Sie suchen nach Verstärkung, um besagten Schatz zu bergen. Nach einiger Zeit haben sie ihren Trupp zusammen. Zu ihrer kleinen Gemeinschaft gehören nun: ein volltrunkener Fireslayer, ein Elfen Loremaster, ein Ork Schamane, ein Slaughterpriest und der berüchtigte Krieger Slambo.

Dieser bunt gewürfelte Haufen, wollte sich also auf den Weg in die Tiefen der Katakomben wagen und sich deren Gefahren stellen. Durch einen kleinen Eingang gelangen sie in die Kanalisation, dort unten finden sie eine alte, eisenbeschlagene, vom Rost zerfressene Tür in die Katakomben der Stadt. Hinter der Tür führt eine Treppe hinunter in die Tiefen. Durch den engen Gang, musste sich die Gemeinschaft in zwei Gruppen aufteilen. Als erstes stürmte Slambo die Stufen hinunter, ihr Ende spie ihn in mitten des ersten Gewölbes. Nach genauerem Hinschauen fand er einen Schalter, der eine verborgene Tür frei gab. Der Rest der Meute, die mit dem Krieger unterwegs war, fand sonst weiter nichts. Als die zweite Gruppe die Treppe hinunter kam, erschütterte ohrenbetäubendes Scheppern das Labyrinth aus Dunkelheit und Moder. Der Slaughterpriest, ungestühm und wild in seiner Natur, war unvorsichtig gewesen und hat noch auf den Stufen ins Hinab einen Haufen Knochen mit alt anmutender Rüstung die Treppe hinabgestoßen. Als Antwort auf den Lärm, hallte ein Grollen die Steinmauern entlang.

Die Grube

Bei der Erkundung der geheimen Tür, die Slambo zuvor geöffnet hatte, erstreckte sich dahinter eine Sackgasse vor den Helden. Ein bodenlos erscheinender Graben schnitt die beiden Gruppen vom anderen Ende des Raumes ab. Doch ein Glitzern auf der anderen Seite erregte ihre Aufmerksamkeit. Der Slaugterpriest nimmt ohne Vorwarnung Anlauf und springt mit einem gewaltigen Satz über den Spalt und entdeckt zwei Artefakte, die er auch sofort als seine Beute für sich einstreicht. Der Elf, lässt es sich nicht nehmen und folgt dem Khorne Anhänger auf dem Fuße und beweist durch elfische Gewandtheit sein Geschick. Elegant und nahezu lautlos, setzt er unversehrt auf der anderen Seite des Grabens auf und schenkt dem Slaughterpriest ein überlegenes Grinsen, bevor auch er sich umsieht und zwei Artefakte für sich beansprucht.

Die erste Schlacht

Beim Weg zurück aus der Sackgasse hinaus, erschüttert erneut ein düsteres Grollen die Katakomben, nun schon lauter als zuvor. Der Elf noch im Sprung erschrickt über dieses bestialische Geräusch, sodass er von der Kante der anderen Seite abrutscht, taumelt und in die nachtschwarze Tiefe stürzt. Ein dumpfer Aufschlag und ein wieder hallender Schmerzensschrei bestätigt den anderen immerhin, dass es nicht den Tod ihres Begleiters bedeutet hatte. Wütend über sich selbst und ein wenig in seinem Stolz verletzt versuchte der Elf die Wand der Grube zu erklimmen. Mit einen beherzten Sprung, über den gestürzten Elfen hinweg, springt der Slaugterpriest zurück zu den anderen und macht sich kampfbereit. Das unheimliche Grollen, so hofft er, schien endlich Schlacht und Blutvergießen zu bedeuten. Indessen hatten die Begleiter eine weitere geheime Tür in einen seitlich gelegenen Nebenraum gefunden. Von Blutgier angetrieben prescht der Khorne Krieger durch die Tür. Ein stetes Summen ließ ihn auf Feinde hoffen, doch er fand sich enttäuschender weise in einem leeren Raum wieder. Plötzlich ertönt ein Ruf des Elfs und aus der Sackgasse mit der Grube tauchen Gegner auf als wären sie aus dem Boden gewachsen. „Tzaangors!“, brüllt einer der Zwerge und es entbrennt ein kleine Schlacht in der die Widersacher den Kürzeren zogen.

Nach einer kleinen Besprechung, wie man jetzt weiter vorgehen wird, wurde der Entschluss gefasst, sich in eine andere Richtung weiter zu begeben. Also streiften unsere Helden weiter durch die Räume, bis sie in eine große Kaverne traten, die einer Kampfarena glich, in welcher schon eine Truppe Bloodreaver warteten.

Die Schlacht in der Arena

Endlich, dachte sich der Slaughterpriest und mit einschüchterndem Kampfgebrüll stürzte er sich in die Schlacht.
„Für Khorne!!“, hallte die Stimme des Priests von den Wänden wieder, als er seine große Zweihänder Streitaxt schwang.
Das Blut der Helden kochte auf und sie waren kaum noch zu halten, mit mehr Mut als Verstad stürtzten sie sich auf die Gegner. Doch war dies ein großer Fehler. Schwer verletzt musste sich zunächst der Slaughterpriest aus dem Kampf zurückziehen. Humpelnd und Strauchelnd schaffte er es bis zum Eingang in die Kaverne zurück, um dort erst einmal seine Wunden zu versorgen. Auch sah es bei seinen Mitstreitern nicht besser aus. Slambo hackte sich, wie ein Berserker, durch die Massen, die Zwerge versuchten mit ihrer stoischen Standhaftigkeit die Reihen zu lichten. Doch war ein Reaver gefallen, rückte schon ein neuer nach und nahm dessen Platz ein.

Das Scharmützel dauerte an und dauerte an, es schien kein Ende nehmen zu wollen, doch endlich waren alle Gegner besiegt und die Abenteurer ziemlich ramponiert. Man entschied sich, wieder eine andere Richtung einzuschlagen. Keiner von ihnen ahnte, dass es ihr Totesurteil bedeuten sollte.

Das Ende der Schatzsuche

Ihr Weg führte sie zurück in den Raum mit dem seltsamen Summen. Ein übler Geruch schwängerte, die sowieso schon abgestandene und modrige Luft. Die Helden wussten sofort, dies konnte nur eines bedeuten: Nurgle, Gott des Verfalls und der Seuchen, hatte hier seine Finger im Spiel. Es erschien eine Horde Blightkings, die sofort auf die Gemeinschaft losstürmte und ihnen ordentlich einheizte.

Es war ein harter Kampf, sich gegen diese Feinde zu behaupten. Der Zwergen Admiral Stand als einziger wie eine sture Mauer und wollte vor Nurgels Schrecken nicht weichen. Der Rest jedoch, musste ordentlich einstecken. Der noch immer betrunkene Fireslayer, der schon seit Stunden im Gewölbe merkwürdiges Gemurmel und Gefluche von sich gegeben hatte, gestikulierte wild mit den Armen herum. Er schien ziemlich frustriert und wütend. Unterdessen erschienen noch mehr Blightkings.
„Die vermehren sich ja schneller als der Schimmel an den Wänden!“, fauchte ein Mitstreiter und bohrte seine Waffe in das verwesende Fleisch seines Gegners.
Der Priest musste sich wiederholt aus der Schlacht entfernen und auch bei den anderen war es nicht besser. Fast schon schien die Schlacht entschieden und sie alle dem Untergang geweiht. Die Gemeinschaft hatte zu viel eingesteckt während ihres Abenteuers. Plötzlich gab es einen grellen feurigen Blitz.
„Epic Blow!!“, hallte der ruf des Fireslayers durch das Gewölbe.
Die Zeit schien für einen kurzen Moment still zu stehen und Reihenweise zerplatzten ihre Feinde. Als alles vorbei war, schaute der Fireslayer zufrieden in die Runde und lallte: „Das -hick- hab‘ ick schon die jaaanze Zeit versucht… hat nur -hick-  vo-her nich‘ jeklappt…“
Die Gefahr schien abgewandt und die Helden sicher zu sein. Aber weit gefehlt. Durch ihr ungeschicktes Verhalten rumorten die Katakomben, als wären sie selbst lebendig und würden alles was in ihnen hauste nun wie eine Streitmacht zu den Abenteurern schicken, um sie aus ihren Eingeweiden zu vertreiben. Es strömten immer mehr Gegner aus allen Ecken, Winkeln und Gängen und drängten auf die Gemeinschaft ein.

Am Ende blieb ihnen nur noch der Rückzug nach Aschefall.


Schlusswort

Ich muss sagen: so ein Spielgeschehnis so aufzuschreiben hat was. Ist allerdings schwieriger als ich es mir vorgestellt habe.

(Anmerkung der Wanderratte: Ich habe etwas unterstützt beim Korrekturlesen. Und obwohl ich nicht dabei war, muss es eine echt epische Schlacht gewesen sein. ;D)

Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht es zu lesen. Mich würde es interessieren, ob ich mich in Zukunft weiter mit solchen Kurzgeschichten befassen soll. Schreibt es mir einfach als Kommentar hier auf dem Blog unter diesem Beitrag, was ihr davon haltet und ob es euch gefallen hat und auch ob ihr mehr von diesen Spielberich…. -geschichten haben wollt.

(Bitte hier und nicht auf anderen Social Media Seiten, auf denen ich vertreten bin, damit ich das Ergebnis eurer Kommentare auf einen Blick auswerten kann.)
Ansonsten bedanke ich mich bei allen Mitpielern, hat jede Menge Spaß gemacht und ich entschuldige mich, dass ich nicht jeden Charakter der auf dem Feld war dementsprechend hervorheben konnte. Falls es in dem Sinne eine Wiederholung gibt, muss ich mir dann Notizen machen über jeden Charakter und seine Höhen und Tiefen, um das etwas besser wiedergeben zu können. Sonst geht das echt in der Hitze des Gefechts unter.

In dem Sinne euer Troll

 

 

Published inDer StollentrollWarhammerWarhammer Shadow over Hammerhal

2 Comments

  1. Josi Josi

    Sehr, sehr toller Spielbericht! Hat viel Spaß gemacht, das nochmal als Geschichte zu lesen! Danke!!!

    Slambo giert nach einer Fortsetzung in den Katakomben!!!

    • Stollentroll Stollentroll

      Das wird es auf alle fälle geben. Würde gerne ne kleine Halbstammy Gruppe aufbauen um auch mal weiter zu kommen.

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